Dienstag, 29. April 2008

Klimakiller Kühlschrank?

Nee...nicht, was Ihr denkt. Dieses Mal ist es das Kühlschranklicht, was im Verdacht steht, durch Energieverschwendung aktiv zum Treibhauseffekt beizutragen. Also: Nachsehen, ausmachen, Marsch-Marsch!

Welcher Filmheld bist Du?

Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Wenigstens nicht Forrest Gump.


  • Hannibal Lecter : 79%

  • Néo (Matrix) : 76%

  • Indiana Jones : 72%

  • James Bond : 71%

  • Yoda (Star Wars) : 71%

  • Jim Levenstein (American Pie) : 70%

  • Maximus (Gladiator) : 70%

  • Batman / Bruce Wayne : 69%

  • Eric Draven (The Crow) : 69%

  • Tony Montana (Scarface) : 68%

  • Shrek : 66%

  • Forrest Gump : 61%


Welcher Filmheld bist Du?

Ich hasse Linux

...hab ich das schonmal erwähnt? Die Karre läuft immer noch nicht rund. Bootet den aktuellen Kernel nicht. Naja...wofür hat man denn noch die Alten?
Werde den Hobel trotzdem - falls nicht kurzfristig ein neues Kernelupdate kommt - mal plattmachen. Vielleicht - läuft ja irgendwie. Never touch a running system. Ich sollte es eigentlich mittlerweile gelernt haben.

Freitag, 25. April 2008

Hardy Hard - Kubuntu Upgrade auf 8.04

In den letzten Tagen sind neue Versionen von zwei "Programmen" erschienen: Ubuntu und TYPO3. Da unser Büroserver noch unter Dapper läuft und dort noch nicht die 5.2.x-Versionen von PHP standardmäßig dabei sind, habe ich die Gelegenheit mal am Schopfe gepackt und in einem unbeobachteten Moment ein Upgrade auf 8.04 "Hardy Heron", genauer gesagt die "Kubuntu KDE 4 remix", gestartet. Mit "unbeobachtet" meine ich, dass ich hier gerade alleine im Büro sitze und niemand mir irgendwelche nervigen Arbeiten aufschwatzen kann.

Ging schon gut los: die Alternate-CD eingelegt, 'gksu sh "/cdrom/cdromupgrade"' angeschmissen und gleich eine Fehlermeldung eingefangen. Das Install-Tool schmiert ständig ab. Also erstmal frühstücken.

Danach dann etwas ins Thema eingelesen und die Variante über "apt-cdrom add" und "apt-get dist-upgrade" probiert.
Läuft auch nicht ordentlich. Ständig bricht da irgendein Subprozess ab.

Und vor allem: mein Arbeitsplatz ist genau eine Reihe hinter dem Platz, wo der Server steht. Ich sehe also den Monitor, komme aber nicht an Tastatur und Mouse. Will sagen: immer, wenn ich mich gerade wieder hingesetzt habe, kommt auf dem Server wieder eine Messagebox, die ich wegklicken muss. ARGH! Naja. So bekomme ich halt etwas Bewegung. Aber fertig wird dadurch auch nix.

Mehr dazu vielleicht später in diesem Beitrag.

/edit 1326: ARGH!

Donnerstag, 24. April 2008

Ein Single kommt meistens allein

Mittwoch, 23. April 2008

Fummelbuxe

Nein, der Gute auf dem Bild hat keine Tastatur auf dem Schoß. Das Teil ist - zusätzlich zu z.B. Lautsprechern in den Kniekehlen oder einer Maustasche - in die Hose (neudeutsch Buxe) integriert.



Ziemlich nerdish. Aber man stelle sich mal folgende Situation vor: man kommt in ein Zugabteil, wo einer mit einem Laptop sitzt und sich ständig im Schritt rumfummelt. Habe ich eigentlich schon den Joystick-Controller hinter dem Hosenstall erwähnt?

Via [1], [2]

Stealth Fighter im Angebot

AdSense ist schon manchmal witzig. Als Reaktion auf meinen Artikel zum Abschied der F-117 findet man in den Anzeigen nun folgendes:

Tag des Deutschen Bieres

Ich wusste es ja schon immer: die Arbeit hält uns von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens ab. So auch dieses Mal. Heute morgen wurde ich durch die ersten Blog-Einträge in der "Sphäre" auf den Tag des Deutschen Bieres aufmerksam. Dummerweise gibt der Getränkevorrat auf der Arbeit kein kühles Blondes her. Außerdem heißt es ja: Kein Bier vor Vier (a.m. oder p.m.?!). Also den Gedanken schnell wieder ausm Cache gelöscht.



So hätte ich doch fast vergessen, den Feierabend heute mal ganz klassisch mit einem Hopfenblütentee zu zelebrieren. In diesem Sinne...

Quizshow "Power of 10" droht zu floppen

Wie ich gerade auf Spiegel online lesen musste, wundert man sich beim Fernsehsender VOX, wieso Herr Bach mit seiner neuen Show nicht auf ordentliche Quoten kommt. Verglichen mit den zeitgleich laufenden Sendungen auf anderen Sendern schneidet man eher mies ab.

Aber wieso ist diese Tatsache überhaupt eine Meldung wert? Könnte es nicht vielleicht eher sein, dass sich ein "kleiner" Sender mit zweitklassigem Programm versucht, mit den Großen zu vergleichen? Dass dabei nämlich Erschreckendes herumkommt dürfte ja wohl klar sein. Wenn mein Nachbar in seinem schäbbigen Seat Marbella vor'm Ritz-Carlton vorfährt, dann gucken alle auch erstmal blöde...

Meine Empfehlung daher: nicht an den großen Konzernschwestern wie RTL messen, sondern eher mit Sendern wie Kabel Eins, RTL2 oder 3Sat vergleichen...

TYPO3 4.2 erschienen

Als ob ich nicht schon genug zu tun hätte: die TYPO3-Entwickler haben heute die neue Version 4.2 herausgebracht. Zu den Neuerungen gehören

  • ein "cleaneres" Backend
  • bessere Usability / Workflow im Backend
  • erweiterte Kontexthilfe
  • Typoscript Highlighting
  • Verbesserungen beim RTE
  • "New front end login box" (newloginbox) gehört ab sofort zum Core-Package
  • Verbesserte Arbeitsplatzfunktionen
  • Update-Checker für Extensions (basierend auf ter_update_check)
  • IRRE
Die komplette Beschreibung der Neuerungen gibts hier. Das Changelog liegt den Downloadpaketen wie gewohnt bei.

Ach und nicht zu vergessen: ab dem Versionszweig 4.2 wird mindestens PHP 5.2 benötigt. Ich kann das aus Programmierersicht zwar nur begrüßen, aus Techniker- bzw. Serveradmin-Sicht ist das im Moment nur lästig, denn die meisten meiner Server erfüllen dieses noch nicht. Tja..dann muss ich wohl mal etwas ranklotzen, wenn ich meine Kundenprojekte kurzfristig updaten will.

Dienstag, 22. April 2008

Geheimcode fürs Klo

In München benötigt man neuerdings in 4 Filialen der Gasthofkette "Zum goldenen M" einen Zugangscode, um die Örtlichkeiten zu benutzen. So versucht man zu verhindern, dass Leute nur zum Klobesuch die Filialen betreten, ohne dabei irgendwas zu kaufen. Auf den Kassenzetteln ist nun ein PIN-Code abgedruckt, der die Türen öffnet.

Wer jetzt denkt, dass das so weltbewegend neu ist: ist es nicht. Woanders gibts sowas schon länger. Ich hatte ein ähnliches Erlebnis schon vor über einem Jahr in einer McDonalds Filiale in Zürich. Aber was soll das den "Bedürftigen" bringen? Die müssen sich fortan erst an einer anderen Schlange anstellen und gehen anschließend schön mit ihrem BigMac aufn Pott. Passt doch wunderbar. Da muss das Putzpersonal nicht ständig die Kotze im Gästerraum wegwischen. Sie kann stattdessen direkt vom Erzeuger passend entsorgt werden. Praktisch.

Noch praktischer wäre eine Art Warmhalteschrank, der die gerade zwecks PIN-Erlangung erworbenen "Köstlichkeiten" warm hält, bis man vom "Platz-Schaffen" wieder zurück ist.

Aber mal ernsthaft: so toll die Idee doch für die Leute hinter dem Tresen ist, so kurzsichtig ist sie. Schließlich schreckt man die Laufkundschaft doch schon im Vorfeld ab. Außerdem: wenn jemand länger in der Schlange vorm Klo steht, dann bekommt er - unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen - vielleicht Appetit auf einen Burger.

Mein Vorschlag daher: die Zahlenschlösser weg und nur noch einen Pott pro Geschlecht. Macht lange Schlangen und wenig Aufwand.

Montag, 21. April 2008

F-117 Nighthawk - der Abschied vom ersten Stealth-Fighter

So unbemerkt das Flugzeug entwickelt und sich in den ersten Jahren im Dienst befand, so unauffällig wird es nun aus der Affäre gezogen. Denn heute am 21. April 2008 soll die F-117A Nighthawk offiziell außer Dienst gestellt werden. Ihren Job sollen nun die neuen F-22 Raptors mit übernehmen. Die ersten Ersatzmaschinenen für die Nighthawks werden im Laufe des Jahres erwartet. Morgen soll dann auch der letzte Flug (nach Tonopah) stattfinden.


© af.mil


Interessant: die verbleibenden x Maschinen werden nicht wie üblich auf die Davis-Monthan AFB verbracht, sondern auf der Tonopah Test Range eingelagert - dem Ort, wo einst der Erstflug stattfand. Die Maschinen werden dort teildemontiert in ihren angestammten Hangars untergebracht und warten dort mit abgetrennten Flügeln auf eine Reaktivierung oder aber die entgültige Verschrottung.

Mehr zur Geschichte der F-117 im entsprechenden Wikipedia-Artikel

Etwas Literatur:

Samstag, 19. April 2008

Merke: Vicious Viper ist wirklich hot

Wieso? Nun...man(n) nehme mal an, jemand säubert gerade das verkrustete Gewinde am Flaschenhals einer Viper-Flasche, wischt sich die Finger nur oberflächlich ab und geht dann zum Pinkeln...



Also angenehm ist das nicht...

Merke: Horsepower is how fast you hit the wall, ...

...torque is how far you take the wall with you...

Die spinnen, die Briten...

...regen sich über etwas "gute Landluft" auf.

Ich spare mir mal jeden Kommentar...

Freitag, 18. April 2008

Shutdown Day 3. Mai 2008

Wer überlebt 24 Stunden ohne Computer? Zum aktuellen Zeitpunkt stehen die "Wetten" bei ca. 4000:300 für "ja". Nun, wir werden es sehen, wer am 3. Mai seine Kiste mal aus lässt. Ich für meinen Teil gehöre zu den "300", die wohl nicht darauf verzichten wollen. Vielleicht zähle ich ja so zu einer Art heroischer Gruppe, die die Fahnen auch noch hochhalten, wenn es rund um uns herum dunkel wird. Leute, die es sich von niemandem vorschreiben lassen, wann sie den Rechner ausstellen. Wir werden bis zur letzten IP kämpfen, bis es dann heißt "Heute abend werden wir in der Hölle surfen."

Ich schweife ab.

Sicherlich ist die Idee ja ganz nett: Rechner mal abgeschaltet lassen und soziale Kontakte Pflegen. Hier in Deutschland allerdings wären der 1. oder 2. Mai als Termin sicherlich besser gewählt gewesen. Hier (zumindest in unserer Region) schnappt man sich am 1. Mai einen Bollerwagen, jede Menge Allohol und ein paar Kumpels und eiert wandert durch die Gegend.
Am 2. wiederum hat man dann entweder soooooo'nen Kater oder will eh gerade niemanden von "gestern" sehen.

In diesem Sinne...

Via BloggingTom

Umfrage: Bundes-Angie wieder am beliebtesten

Gerade auf SPON gelesen:

Zurück auf Platz eins: Kanzlerin Merkel hat im ZDF-Politbarometer wieder die Spitze der Liste der wichtigsten Politiker erobert. Zwischenzeitlich war sie von Außenminister Steinmeier überrundet worden.


Ein Schelm, wer das mit einem gewissen Dekolleté in Verbindung bringt...

Donnerstag, 17. April 2008

Wieso blubbert Reis im kochenden Wasser so stark?

Gerade beobachtet: sobald die Reisbeutel im Wasser sind, blubbert es im Wasser auffällig stark. Die aufsteigenden Gasblasen sind ziemlich groß, so dass man aufpassen muss, sich nicht durch Spritzer leicht zu verbrühen.

Wieso ist das so? Meine These lautet, dass sich die Gasblasen unter den Beuteln sammeln und zu großen Blasen anstauen, die dann in einer "geballten Entladung" nach oben blubbern. Ich sollte öfter selbst kochen...

Biosprit aus Bäumen

Dass man zur Zeit auf Teufel komm raus auf der Suche nach alternativen Energiequellen ist, ist ja nichts Neues. Biodiesel beispielsweise wird mittlerweile aus zahlreichen Grundstoffen hergestellt. Nun wurde heute das weltweit erste kommerzielle Werk für Biosprit der 2. Generation im sächsischen Freiberg in Betrieb genommen. Ein Großteil der dort verwendeten Rohstoffe ist Holz. Sowohl Wald- als auch Recyclingholz. Der fadenscheinige Vorteil dieser Variante ist natürlich, dass zunächst einmal keine Nahrungsmittel verfeuert werden. Auf die im Moment und sicherlich auch in Zukunft aktuellen Hunger- und Versorgungsprobleme in anderen Teilen der Welt muss ich hier ja nicht näher eingehen.

Die Idee an sich ist ja nicht verkehrt. Aber spinnt man das mal weiter: setzt sich diese Art der alternativen Treibstoffgewinnung durch, dann sprießen weltweit ähnliche Anlagen wie Pilze auf dem Boden. Man kann ja schon längst nicht mehr mit Krombacher-Konsum gegen den Regenwaldkahlschlag ansaufen. Aber was wird denn, wenn sich die Leute sagen: "Praktisch! Erst mache ich die Bäume zu Biodiesel und kann auf der frei gewordenen Fläche gleich noch weitere Spritpflanzen anbauen. Aufforsten? Ach nööö...wächst zu langsam..."

Mittwoch, 16. April 2008

SNES-Controller für Wii

Gerade entdeckt: es gibt scheinbar Controller im Style des guten, alten Super Nintendo jetzt auch für die Wii. Aber wozu soll das gut sein? Das wäre ja fast so, als würde ich mir ein neues Auto kaufen, welches eine Dampfmaschine als Motor hat...

Google Earth Version 4.3 erschienen

Für alle Freunde der virtuellen Erde hat Google inzwischen die Version 4.3 von Google Earth nachgeschoben.

Neu daran:

  • Fotorealistische Gebäude aus aller Welt
  • Darstellung der Dämmerungszonen mit der Sonnenstandsfunktion
  • Sturzflüge aus dem Weltraum hinab auf Straßen und Plätze
Google Earth 4.3 Video



Google Earth Download

Interessante Lektüre dazu:

Dienstag, 15. April 2008

Bier schnell kalt kriegen

Wie bekommt man Getränke schnell kalt?


Also wenn sie noch in einem geschlossenen Behältnis (Dose zB) sind, dann in etwa so:



Ich kann mich noch dunkel dran erinnern, mir vor Jahren einmal mit einer Druckluftdose auf eine ähnliche Art und Weise eine schlimme Vereisung zugezogen zu haben. Also aufpassen!

Das Ganze geht auch mit anderen Gasen, die flüssig gelagert werden, aber wenn man das mit denen anstellt, dann sollte man tunlichst die Kippe vorher ausmachen, da das Bier sonst mehr als sonst "knallt".

Es gibt aber auch noch andere Methoden, die Getränke schnell kalt bekommen. Zumindest verhältnismäßig schnell. Die Standardvariante ist die Kühltruhe. Nach 60-90min ist hier aus ekligem Plörrbräu bereits ein annehmbar frischer Hopfenblütentee geworden. Aber hier wirkt im weitesten Sinne eine Luftkühlung, welche nicht ganz ideal ist. Besser: Ein Eimer voll Eiswasser. Man füllt einen Eimer voll eiskaltem Wasser und fügt noch Eiswürfel (oder noch besser Crushed Ice) hinzu. Hierdurch kann die Wärme besser abgeleitet werden. So kann man auch seine Getränke (Bier) kalt halten. Man muss halt nur zwischenzeitlich mal das Eis nachfüllen. Crushed Ice (zerschreddertes Eis) gibts beispielsweise an der Tankstelle um die Ecke.

Weitere Tipps werden gern angenommen und nachgepflegt. Bitte hinterlasst dazu mal einen Kommentar.

Montag, 14. April 2008

Jugendschutz bei EA Deutschland

Was musste ich gerade auf den Downloadseiten von Electonic Arts sehen?

Aus Jugendschutzgründen ist dieser Download nur in der Zeit von 22-6 Uhr (16+) bzw. 23-6 Uhr (18+) verfügbar.

Ich lach mich schlapp. Wer hat sich das denn ausgedacht? Wenn ich bedenke, dass die heutige Jugend teilweise schon in der Grundschule das Rauchen beginnt und scheinbar auch kein Problem haben, schon sehr früh an Alkohol zu kommen, dann wirkt dieser Versuch der Downloadbeschränkung doch arg lächerlich. Ich vermute zwar, dass das rechtliche Gründe hat, erachte das dann aber für nicht ausreichend, denn es verhindert nicht gänzlich den Download durch Kinder. Aber das dürfte auch wohl kaum im Interesse von EA liegen.

Geld allein macht nicht glücklich...

...etwas mehr schadet aber auch nicht.

Sonntag, 13. April 2008

"An Klischees ist immer etwas Wahres dran."

Dr. House.

Wikipedia
Fox

Deutsche Bombe neben britischem Atomkraftwerk gesprengt

So oder ähnlich reißerisch lesen sich diverse Schlagzeilen von gestern. Was war also wirklich passiert? Ein englischer Fischer hatte am Donnerstag eine 680kg schwere Weltkriegsbombe am Strand von Stert Island im Südwesten Englands gefunden. Nahe daneben steht das Atomkraftwerk "Hinkley Point". Gestern nun wurde diese Bombe gezielt zur Explosion gebracht:



Gut. Das passiert schonmal. Was ich mich aber daran mal wieder aufregt, ist, wie es in den Medien rübergebracht wird. Denn "neben" oder "in der Nähe" des Kraftwerks ist eine reißerische Umschreibung für 11km weit weg. Also in etwa der Weg, den man bei strammem Fußmarsch in knappen zwei Stunden zurücklegen kann. Und das soll nah sein?

Also: erst das Kleingedruckte lesen!

Mit AJAX HTML nachladen

Vorgeschichte

Wer das Vorgeplänkel überspringen will, klickt hier.

Ein Kunde von mir war noch nicht 100%ig zufrieden. Da das normal nicht sein kann, fragte ich nach, was ihn denn so stört. Das wiederum ist ein schönes Beispiel für diesen Beitrag. Also: Er (Kunde) hat auf seiner Webseite eine Art Galerie eingearbeitet. Standardprogramm: ein großes Bild und eine Reihe kleiner Thumbnails daneben. Die Box mit den Thumbs ist mit einem "overflow:hidden" ausgestattet und per JavaScript scrollbar. Das Problem ist nun, dass bei einem Klick auf einen Thumbnail die Seite mit dem gewünschten Bild komplett neu geladen wird. Die Scrollposition in der Thumbnailbox ist dadurch natürlich weg. Man muss sich also wieder mühsam zum nächsten Bild weiterscrollen. Gut, an sich ist das ja kein Problem, denn das war eine Änderung am Code, die vorher nicht abgesprochen war. Kann man also zusätzlich berechnen. Wie auch immer: Was tun? Das ursächliche Problem ist ja, dass die Seite beim Mausklick neu geladen wird. Dann muss man das halt verhindern. Und wie bekommt man dann die neuen Inhalte nachgeladen? Natürlich per AJAX.

Ich bin Informatiker, und wir sind ja grunsätzlich erstmal faule Leute. Wir wollen immer soviel wie möglich mit so wenig Einsatz wie nötig erreichen. Hier kommt jQuery ins Spiel, ein JavaScript Framework mit dem schönen Werbeslogan "The Write Less, Do More, JavaScript Library". Hört sich gut an. Mal sehen, was das so kann. Was muss ich machen?

HTML von einer anderen Seite laden/importieren

  1. Die Links im Menü modifizieren
  2. Den neuen Content nachladen
  3. Den alten Content mit dem Neuen ersetzen
Der Plan ist, die komplette Seite zu laden und dann eine ID Es ist hier vermutlich am sinnvollsten, wenn ich gleich das Endergebnis hier hinschreibe:


$(document).ready(function() {

$("#pic_menue a").bind("click", function(e){
$("#contentContainer").html('<div style="margin-top:25%;margin-left:40%;"><img src="fileadmin/images/ajax-loader.gif" title="Inhalt wird geladen" alt="Inhalt wird geladen" /></div>');
$("#contentRight").html('');
var link = $(this).attr("href");
$("div.replaceLeft").load(link + " #contentContainer",function(){
$("#menuRight div.mycontent").load(link + " #contentRight");
});
return false;
});
});



Das wird angewendet auf eine Struktur, die in etwa so aussieht:



<div class="replaceLeft">
<div id="contentLeft">
<p>Hier steht Inhalt</p>
</div>
</div>



So. Was macht das jetzt genau? Die erste Zeile ist soweit noch klar: das Script wird ausgeführt, sobald das DOM "ready" ist. Nun müssen die Links mit einer Funktion belegt werden. Normalerweise würde man das für jeden Link einzeln über einen "onClick"-Handler erledigen. Hier gehts aber einfacher: die Links im Container mit der ID "#pic_menue" werden per bind() mit einer Funktion belegt. Die Funktion liefert übrigens false zurück, damit der eigentliche Link nicht doch noch geklickt werden kann.

Die nächste Zeilen (3 & 4) sind im Grunde kosmetischer Natur. Dort lade ich eine kleine Ladegrafik in den Hauptcontainer. "#contentRight" - das muss ich hier noch erwähnen - ist ein zweiter Contentcontainer, der auch noch nachgeladen werden soll. Den habe ich hier jetzt mal im Script dringelassen, um auch einmal das sog. Chaining zu dokumentieren, also das Ausführen mehrerer JavaScript-Funktionen hintereinander. "#contentRight" ist leider nicht immer belegt, weshalb ich ihn jeweils erstmal leeren muss.

Jetzt gehts ans Eingemachte: das Linkziel muss ausgelesen und in eine Variable geschrieben werden. Ok, das kann man auch direkt im Funktionsaufruf und ohne zusätzliche Variable "link" machen, aber dadurch wirds doch arg unübersichtlich.

Um die zu ersetzende Box liegt eine weitere Box mit der Klasse "replaceLeft". Über den Dollar-Operator spreche ich diese Box nun direkt an und führe darauf die Funktion "load()" aus, welche nichts anderes macht, als per AJAX die per Link übergebene Seite auszulesen und das als Parameter übergebene Element in das Elternelement zu schreiben. Oder auf Deutsch: wir laden "#contentRight" von der Seite "link" in "div.replaceLeft" hinein.

An sich wären wir hier schon fertig. Aber wie gesagt gibts auch noch eine weitere Box mit Inhalt, die auch nachgeladen werden muss. Dies kann dann direkt im Anschluss mit einem weiteren load()-Aufruf erfolgen. load() kann man als dritten Parameter eine sog. Callback-Funktion mitgeben, welche direkt im Anschluss aufgerufen wird. Also geben wir dem ersten load()-Aufruf einfach einen weiteren load()-Aufruf als Callback-Funktion mit und laden durch dieses Chaining-Verfahren ein zweites Element nach.

Fazit

Die Nachrüstung von AJAX-Funktionalität war in diesem Fall richtig einfach und ging fast ohne Modifikation des HTML-Codes vonstatten. Mit "fast" meine ich, dass ich beispielsweise um die Box "#contentLeft" noch eine weitere Box "replaceLeft" herumbauen und natürlich die JS-Dateien einbindne musste. Das sollte ein Laie aber auch noch hinbekommen.

Der Vorteil an dieser Lösung ist, dass das Ganze auch bei Besuchern ohne JavaScript - wie auch beispielsweise Suchmaschinen - noch funktioniert, denn die Links an sich bleiben ja unangetastet. Und vor allem: man braucht nur etwas mehr als eine Hand voll Zeilen, um diesen Effekt zu erzielen.

Ich bin selbst allerdings nicht unbedingt Freund von solchen Lösungen. Es sieht zwar schön aus und lädt evtl auch schneller. Aber umgekehrt verliert man hier die Möglichkeit, beispielsweise die Browser-History zu verwenden. Man bleibt ja immer auf derselben Seite stehen. Außerdem kann man so auch nur sehr schwer Bookmarks auf die wirklich gewünschte Seite setzen. Glücklicherweise sind die Links ja jeweils noch intakt und können per Rechtsklick ein einem neuen Tab oder Fenster geöffnet werden. Aber da kommt auch nicht jeder Besucher drauf. Daher sollte jeder für sich bzw. sein Projekt den Einsatz noch einmal überdenken. Es ist nett, hip, fix, aber braucht man das?

PS: Basierend auf den verschiedenen Browser-Interpretationen kann es hier vorkommen, dass die Darstellung des Codes in den Boxen verschieden dargestellt wird und etwa die Zeilennummern nicht passen. Benutzt dann zur Anzeige bitte einen normalen Texteditor, der nicht einfach so umbricht.

PPS: Mehr dazu unter dem Label AJAX

Samstag, 12. April 2008

"Ich lese prinzipiell keine Anleitungen"

Das, liebe Leute, ist zwar bei Überraschungseiern noch einigermaßen verständlich, aber bei komplexeren Sachen manchmal unerlässlich. Genauso wie Sorgfalt. Und so kommen wir zum Thema: ich experimentiere im Moment gelegentlich mit dem Laminieren von Carbonfasern und beschichte gerade ein Bauteil meines Wagens mit einer Lage davon. An sich ist das leichter als gedacht, aber beim Anmischen des Harzes muss man - im Nachhinein betrachtet - exakt vorgehen. Stichwort "exakt": da fängts schon an. Zum Mischen von Harz und Härter benutze ich unsere Küchenwaage. Die ist nicht besonders genau. Aber immer noch genau genug, eine Mischung hinzubekommen, die hinterher irgendwann noch aushärtet (dauert bei zu wenig Härter länger) und gleichzeitig hinterher nicht gummiartig wird (zu viel Härter). Das Zeug besteht aber noch aus einer dritten Komponente: dem Entlüfter. Der ist per Pipette abzumessen, und ich habe das Gefühl, dass ein falsches Maß die Eigenschaften des Harzes schwer verändert. Evtl ändert sich die Oberflächenspannung.

Wie komme ich darauf? Ich kam eines Tages nach Hause. Schon im Flur stieg mir der betörende Duft von Aceton in die Nase. Der Becher mit dem Lösungsmittel, wo ich am Abend noch die Pinsel und die Pipette zwecks Reinigung reingestellt hatte, war umgefallen. Netterweise löste das Zeug auch den Bodenbelag in der Werkstatt an. Aber das größere Problem: die Pipette war weg. So musste ich den Entlüfter am Abend per Augenmaß reintröpfeln. Schon beim Einkleistern des Bauteils ist mir aufgefallen, dass sich das Harz ständig zu Pfützen zusammengezogen hat. Daher auch meine Vermutung mit der Oberflächenspannung. Aber egal. Die Folge war jedenfalls, dass ich den heutigen Nachmittag mit Schleifen verbringen musste. Muss ja alles wieder glatt werden.

Und die Moral von der Geschichte? Eine Anleitung hat schon Ihre Daseinsberechtigung. Hätte ich die im Datenblatt vorgeschriebene Dosierung genommen, dann wäre ich längst fertig und hätte heute Nachmittag nicht mit Staub-Einatmen verbracht. Also: Springt über Euren Schatten und glaubt den Leuten, die sich damit auskennen! Das gilt übrigens universell.

Mittwoch, 9. April 2008

Uhrenhandy - Telefon in der Uhr

Auch nett. Eine Telefonuhr. Kostet ja auch nur die Kleinigkeit von ~300 EUR. Wie Robert so berichtet, scheint das Ganze allerdings über ein Bluetooth-Headset zu funktionieren. Schade eigentlich. Nix mit im Knight-Rider-Stil mit der Uhr quatschen: "Kitty, stell schonmal den Kaffee an. Ich komm gleich nach Hause"...

Will der Truck nach Links hin schwenken...

...hilft nur eines: Gegenlenken


Und ich sag trotzdem nicht, bei welchem Film ich gerade beim Zappen hängen geblieben bin...

WTF: muss nicht immer "what the f*ck" heißen

So könnte man nämlich auch ein nettes Online-Tool abkürzen, welches es bei MyFonts zu bestaunen gibt: WhatTheFont

Und was kann das? Ganz einfach:

Schriftarterkennung / Fonterkennung online

Jeder, der schon einmal irgendwie (typo)graphisch tätig war, wird das Problem sicherlich kennen. Da hat man nun eine Grafik oder ein Foto, und auf diesem Bild ist nun irgendwo ein Schriftzug zu sehen, der in irgendeiner Schriftart ist, die man toll findet, aber deren Namen man nicht kennt.

Und hier kommt WhatTheFont ins Spiel. Man schnappt sich jetzt einfach das besagte Bild, beschneidet es passend, so dass nach Möglichkeit nur noch der Schriftzug zu sehen ist, dreht ein wenig an den Reglern (damit's noch besser erkennbar ist) und lädt das dann über das Formular auf der Webseite hoch. Alternativ kann man auch gleich eine Grafik-Adresse angeben, die dann quer durchs Netz angesaugt und analysiert wird.

Im nächsten Schritt - nach etwas serverseitigem Rödeln - bekommt man die Grafik in Stückchen noch einmal angezeigt. Die einzelnen Zeichen sind dort hervorgehoben, und man muss jeweils ins Kästchen daneben eintragen, was für ein Zeichen da erkannt wurde. Das macht übrigens IMHO nur Sinn, wenn das ganze Zeichen markiert ist. Zeichen mit Punkten (i, ö,ä,ü usw.) werden meist noch einmal ohne Punkte dargestellt. Wie man damit umgeht, sei jedem selbst überlassen. Ich lasse die Felder da immer frei.

Hat man dem Script also nun mitgeteilt, was es da zu sehen hat, gibt es einem auf der nächsten Seite gleich die möglichen Ergebnisse raus. Je nach Qualität der Ausgangsgrafik und wie exotisch die Schrift-Type nun war, bekommt man einige mögliche Kandidaten präsentiert. Jeweils mit Vorschaubild. Eigentlich sehr komfortabel.

Fazit: Letztlich ist das Ganze zwar nur ein Instrument, mit denen MyFont den eigenen Umsatz ankurbeln will - schließlich kann man die Fonts ja gleich im eigenen Shop kaufen. Andererseits muss man es aber nicht. Meist reicht ja schon die Info, um welche Schriftart es sich auf dem Bild handelt. Mir jedenfalls hat es schon einiges an Arbeit erspart, weil ich nicht für jeden Mist unseren Grafikerinnen hinterher telefonieren musste. Mit dem Namen des Fonts in der Hand konnte ich bequem unseren eigenen Fundus durchforsten und bin meist sofort auch fündig geworden. Also alles in allem: nett!

Dienstag, 8. April 2008

Rambo III - Blaues Licht

Ein Klassiker. Darf hier nicht fehlen:


Rambo - Blaues Licht - MyVideo

Liederkennung ohne Handy

Ein kleiner Nachtrag zur Songerkennung:

Kein Handy zur Hand? Dann tipps mit der Tastatur:
http://www.songtapper.com/

Auch witzig. Ich habs nicht ausprobiert, weil die Musik, die ich normalerweise so höre, sich dafür wohl eher nicht eignen dürfte. Aber einen Versuch ists wert...

Wie heißt der Song?

oder

Wie heißt das Lied? Songerkennung/Liederkennung per Handy

Ok, für viele mag das ein alter Hut sein. Ich oute mich hier mal als jemand, der das Handy nach wie vor fast nur zum Telefonieren gebraucht und deswegen vielleicht nicht immer auf der Höhe der Zeit ist.

Sicherlich habt Ihr Euch alle schon einmal in der Situation befunden, irgendwo mal ein Lied oder eine Melodie gehört zu haben, von dem Ihr unbedingt den Titel wissen möchtet. Beim Radio ist das meist sehr einfach. Man notiert sich einfach die Uhrzeit und das Datum, wann man den geuchten Titel gehört hat und schaut dann bei nächster Gelegenheit in der Playlist des Senders nach. Die meisten Radiosender bieten auf ihren Webseiten eine einfache Suche, wo man Datum und Uhrzeit eingeben kann und dann die möglichen Songtitel und Interpreten ausgegeben bekommt. So weit, so gut. Aber was macht man, wenn es gerade nicht im Radio war, sondern beispielsweise in einem Internetvideo? Manchmal kann man da noch in den Kommentaren nützliche Hinweise finden, aber i.d.R. bekommt man es da nicht einfach heraus. Naja...eigentlich doch.

Hat man nämlich ein Handy mit dem passenden Mobilfunkanbieter, so kann man diverse Dienste in Anspruch nehmen, die die Erkennung des Songs und des Interpreten für einen übernehmen. Das funktioniert meist so: Einfach vom Handy die Nummer anrufen, Lied laufen lassen und dann abwarten, bis das Gespräch automatisch beendet wird. Einen Moment später gibts die Antwort per SMS aufs Handy. Je nach Anbieter kostet dieser Service dann ein paar Cent. Gemessen an den schlaflosen Nächten, die einem das Nichtwissen bereitet, ein annehmbarer Preis.

Wo gibts denn solche Dienste? Ich habe recherchiert und habe auf die Schnelle folgende Dienste herausgefunden:
Diese Liste würde ich gerne vervollständigen. Sachdienliche Hinweise und Links dürft Ihr gern in die Kommentare posten.

Nachtrag: wie konnte ich nur "Shazam" vergessen? Dies ist eine App, die es für diverse Handyplattformen gibt und prinzipiell ähnlich funktioniert. Man lässt das Programm etwas mithören und bekommt anschließend den Namen des Liedes angezeigt. Verfügbar ist es zur Zeit für iPhone, BlackBerry und Android.

Montag, 7. April 2008

Youporn.com

Jetzt hätte ich doch fast vergessen, einen Youporn-Beitrag zu schreiben. So einen gibts doch in jedem Blog. Oder bin ich da falsch informiert?

Interessanterweise ist dieses Wort praktisch jedes Mal in der Live-Suche vertreten. Noch interessanter ist allerdings, dass Youtube fast nie dabei ist. Komisch? Ich denke eher, dass die Leute die Domain youtube.com mittlerweile kennen.

Oder es sind ein paar Leute dabei, die sich nicht trauen, die Adresse von Youporn von Hand einzutippen (könnte ja in der History oder der Autovervollständigung der Adresszeile auftauchen). Oder oder oder...ja oder es ist auch so ein Fall von "Ich-bin-zu-blöd,-einfach-mal-ein-.com-dranzuhängen"

Zweimann-Motorsägen

...was es nicht alles gibt...für Fans und eingefleischte Bäumefäller sicherlich ein alter Hut, aber als Laie wundert man sich schon manchmal, was Stihl und Konsorten so alles hergestellt haben. Grob gesagt sind das Motorsägen, die an beiden Enden angefasst werden. Das stelle ich mir dann doch recht abenteuerlich, ja gefährlich vor.

Ach ja: natürlich gibts auf beiden Seiten Griffe...

Was googelst Du?

...nee. Keine normale Frage. Das war vorhin irgendwie ein komischer Moment. Ich saß am PC meiner Kollegin und wollte ein paar Updates einspielen. Nebenbei - das dauert ja immer so lange - hab ich ein wenig gesurft und gegoogelt. Da stellt sie sich hinter mich, guckt mir über die Schulter und fragt auf Kanakisch nach Art von Kaya-"Was-guckst-Du"-Yanar:

"Ey! Was googelst Du?"

Zugegeben nur witzig, wenn man dabei war, aber...

Sonntag, 6. April 2008

Schornsteinsprengung Castrop Rauxel

Gerade in den Nachrichten gesehen: in Castrol Rauxel wurde bei einem ehemaligen Kraftwerk der Schornstein gesprengt. Bei seiner Fertigstellung in den 1960er Jahren war er der höchste Schornstein Europas. Seit kurz nach 10 Uhr ist er nur noch ein Haufen Schutt. Aber genug der Worte. Für bewegte Bilder gibts ja Youtube:



Mehr Videos dazu auf Youtube (klick).

Aber man muss ja nicht immer zum Dynamit greifen. Es geht auch anders o_O

Samstag, 5. April 2008

Leider ist das Leben keine Kassette im Tape-Deck...

...Stop drücken und zurückspulen geht net!

digital:next hacked - Erneut Blog gehackt

Tja. Und noch ein Wordpress-Blog wurde geknackt. Dieses Mal hats digital:next getroffen:

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

Das Blog lief bisher wohl noch auf einer etwas älteren Version von WP (laut Meta: 2.3.3). Man darf annehmen, dass es sich um eine bekannte Sicherheitslücke gehandelt hat, die da ausgenutzt wurde.

/edit 15:10 - Der Ursprungszustand wurde zumindest mal wieder hergestellt. Mal sehen, wie lang das hält :D

Donnerstag, 3. April 2008

Kurztutorial: sIFR in Webseite einbinden

Einerseits als kleine Gedankenstütze, andererseits als kleine Hilfe für Hilfesuchende will ich mal kurz beschreiben, wie man sIFR in seine Internetseiten integriert.

1.) Was ist sIFR überhaupt?

sIFR ist eine Technik, mit der man anhand von Flash und Javascript relativ komfortabel andere Schriftarten in seine Webseiten integrieren kann. Normalerweise ist man ja auf ein paar wenige Web-Schriften beschränkt. Mit sIFR gibts diese Einschränkungen nicht mehr.

2.) Funktionsweise

Im Grunde genommen bekommt man ein Javascript und eine Flash-Datei, wo man die gewünschte Schrift integrieren muss. Wenn man das Ganze nun in die HTML-Datei einbaut, dann werden - sofern Javascript und Flash aktiviert sind - vorher definierte Tags umgeschrieben. Die eigentliche Schrift wird ausgeblendet und durch ein automatisch erzeugtes Flash-Filmchen ersetzt. Ist kein Flash und/oder Javascript vorhanden, so ändert sich nichts, und die Inhalte werden so formatiert, wie man es per CSS vorgegeben hat. Mehr dazu bei Mike Davidson. Der Clou an der Sache: das Ganze orientiert sich an der vorgegebenen CSS-Formatierung, so dass man beispielsweise die Schriftgröße bequem über CSS einstellen kann. Die Schriftfarben müssen leider über die JS-Funktion übergeben werden.

3.) HTML und Scripte einbinden

Die Scripte bindet man einfach im Head-Bereich der HTML-Datei ein:

<script src="sifr.js" type="text/javascript"></script>
<script src="sifr-addons.js" type="text/javascript"></script>
<link rel="stylesheet" href="sIFR-screen.css" type="text/css" media="screen">
<link rel="stylesheet" href="sIFR-print.css" type="text/css" media="print">

Zusätzlich benötigen wir noch eine weitere Script-Datei, die dann am Ende des Bodys platziert werden muss:

<script src="sifr-replace.js" type="text/javascript"></script>

In dieser Datei werden die einzelnen Aufrufe und Ersetzungen definiert. Ein Beispiel:

if(typeof sIFR == "function"){
sIFR.replaceElement(named({sSelector:"#myfont h1", sFlashSrc:"garamond.swf", sColor:"#696969", sLinkColor:"#A9EEFE", sHoverColor:"#ff9999", sBgColor:"#695757", sWmode:"transparent" }));
};

Das ist die - laut "Hersteller" - bevorzugte Syntax für den Aufruf. In diesem Fall werden alle h1-Überschriften in der ID "#myfont" in der Schrift, die in der Datei "garamond.swf" definiert ist, dargestellt. Ich denke mal, die anderen Variablennamen sprechen für sich.

Bei der Modifikation der Flash-Datei sollte man übrigens darauf achten, dass die Sonderzeichen wie Umlaute auch mit angegeben bzw. integriert werden, da sie sonst oft nicht ausgegeben werden können.

4.) Fazit

Typographie im Web ist deutlich komfortabler geworden. Man muss nicht mehr umständlich irgendwelche Grafiken erstellen oder Texte in Flash-Dateien modifizieren. Ein weiterer Vorteil dieser Technik: man kann die Texte auch markieren und kopieren, was man bei Grafiken beispielsweise auch nicht kann.

Allerdings sollte man es auch nicht übertreiben. Wenn man sich mal die mit dem Script mitgelieferte Demo-Seite ansieht, dann merkt man doch, dass das etwas auf die Performance geht. Daher: behutsam einsetzen.

 /edit 2009-04-29

6.) Update

Zwischenzeitlich hatte ich immer mal wieder das Problem, dass das Ganze auf bestimmten Seiten im Firefox nicht funktionierte. In anderen Browsern aber sehr wohl. Mein Tipp hierfür: die neuste Version von sIFR verwenden. Vielleicht nicht unbedingt die 3.0 Betaversion, aber die im Moment aktuelle 2.0.7 geht.

Dienstag, 1. April 2008

Wenn ne Scheune offen steht, dann ziehts

...nicht nur im Bezug auf Sicherheitslücken

Coffeepad-Recycler

...neues Weichei-Wort, entstanden aus einer wahren Begebenheit, die beinahe die halbe Kaffeeküche unter Kaffee Wasser gesetzt hätte...