Mittwoch, 29. Juli 2009

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub

war wie vermutet auch mein letzter in der Firma. Mir ist gerade total flau im Magen. Ich weiß nur noch nicht, was mich mehr belastet. Natürlich bin ich jetzt bzw. nach Ablauf der Frist erst einmal arbeitslos, falls ich nicht zwischenzeitlich was Neues finde. Keine schönen Aussichten. Aber auch kein Weltuntergang, denn es sollte eigentlich möglich sein, als Web-Entwickler irgendwo unterzukommen. Ich hoffe nur, nicht allzuviele Abstriche machen zu müssen.

Die andere Sache, die mich belastet, ist meine Lieblingskollegin. Diese Bezeichnung hat einen Grund. Ich weiß nicht, ob ich das schon einmal hier erwähnt hatte, aber sie ist jetzt seit knapp einem Jahr in der Firma, und ich hatte mich damals auf ersten Blick in sie verknallt. Problematisch für mich: sie ist glücklich vergeben und - wenn mich mein Pokerinstinkt nicht täuscht - hat auch keinerlei Interesse an mir.

Im Grunde müsste ich ja froh sein, dass ich nicht mehr jeden Tag dort in die Firma fahren und sie sehen muss, denn das hat mich die letzten Monate echt schwer belastet. Vorweg: ich habe ihr nie was davon gesagt, weil ich nicht wusste, wie sich das auf das Betriebsklima im Allgemeinen und in der kollegialen Beziehung im Speziellen auswirken würde. Allerdings gehe ich mal davon aus, dass meine Signale schon deutlich genug waren, so dass sie auch da von selbst drauf hätte kommen können. Und ich glaube auch, dass sie genau weiß, was los ist.

Jetzt allerdings habe ich eigentlich keinen Grund mehr, mich zu verstecken, denn ich habe nichts mehr zu verlieren. Wir haben mal grob veranschlagt, heute im Laufe des Tages nochmal zu telefonieren. Vielleicht finde ich ja noch ein paar Eier in der Hose und gestehe ihr das dann doch noch, auch wenn es zu 95% nichts bringen wird. Aber vielleicht fühle ich mich hinterher besser.

Kommentare:

gb hat gesagt…

*seuftz* - woher kenn' ich das bloss?

Aber ohne jetzt neugierig sein zu wollen.......

wagii hat gesagt…

Keine Ahnung, was Du meinst, gb.
Selbst betroffen oder erkennst Du mich und meine Story jetzt irgendwie wieder?