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Sonntag, 1. Januar 2012

WDLXTV spielt keine Filme mehr ab - nur noch Ladegrafik

Eigentlich wollte ich mich gerade zwecks neujahrsmäßiger Extrem-Bechillung mal etwas aufs Sofa pflanzen und einen Film schauen, aber irgendwie wollte mein WDTV live nicht mehr so richtig. Habe den Film ausgewählt und auf Play gedrückt, aber außer einem schwarzen Bildschirm bzw. beim zweiten Versuch eine Ladegrafik (Ladekreis) kam da nichts mehr. Schlimmer noch: weder Filme noch MP3 oder dergleichen funktionierte mehr. Nur noch Bilder.

Ein kompletter Neustart samt Netztrennung brachte zunächst auch nichts. Wie sich später herausstellte, lag das aber daran, dass ich zielstrebig wieder eine "defekte" Datei zum Testen ausgewählt hatte. Womit wir eigentlich auch schon beim Problem sind. Besagte Datei war in einem inkompatiblen Format abgespeichert und hat beim abspielen das ganze Gerät halb zum Absturz gebracht, so dass nichts mehr abspielbar war.

Zugegeben: ich war etwas faul und habe jetzt nicht genauer nachgeforscht, was genau die Ursache war. Das Stichwort dazu lautet jedenfalls "MKVs with compressed header", welche erst ab der Base-Firmware 1.05 (ich habe leider die 1.02.21) laufen.

Aber die Lösung war:

  1. WDTV ausschalten und vom Netz trennen
  2. Moment warten
  3. wieder anschalten
  4. Testen mit _einer anderen_ Datei, von der man weiß, dass sie funktioniert
Wenn immer ein und dieselbe Datei das Gerät zum Absturz bringt, dann hat man wohl den Schuldigen gefunden. Hier könnte man sich kurzfristig dadurch behelfen, die Datei neu zu muxen mit MKVToolnix. Wenn ich das richtig recherchiert habe, dann sollte man hier aber eine etwas ältere Version benutzen, weil aktuelle Versionen genau solche "defekten" Dateien erzeugen können. Bin mir nicht sicher, ob das da nur ein Haken ist, den man irgendwo rausnehmen muss. Ich habe noch eine steinalte mkvtoolnix GUI Version 2.9.8. Da gibts das noch nicht.

Das Ganze Problem ist bei mir bei folgender Softwareversion der WDLXTV Live aufgetreten:

FW Base: 1.02.21
Device: WDLXTV_LIVE
Latest version: 0.5.1.1
Current version: 0.4.5.3

Also eine recht alte Version. Frage mich gerade, ob ich das Ding mal updaten sollte, kann mich aber noch dunkel dran erinnern, dass es damals irgendwie mehrere Entwicklungszweige (Stichwort autores und Moviesheets) davon gab und ich gerade nicht weiß, was man da heutzutage flashen soll. Da muss ich mich wohl mal wieder einlesen...

Montag, 26. September 2011

Speicher aufrüsten beim Aldi Netbook Medion Akoya E1210?

Vor ein paar Jahren (2008?) habe ich mir bei Aldi ein Netbook vom Typ Medion Akoya E1210 mit 1GB Arbeitsspeicher gekauft. Das Gerät ist in großen Teilen baugleich mit dem damaligen MSI Wind.
Und ich muss sagen, dass es mich seitdem auf div. Reisen begleitet und seinen Dienst ausgesprochen zuverlässig geleistet hat.

Aber irgendwie ist mir das Gerät auf Dauer doch etwas zu langsam geworden. Es wirkte doch etwas gequält beim täglichen Arbeiten. Ständig am Rödeln auf der Festplatte. Meist am Swappen.

Da fragt man sich doch, ob es sich nicht vielleicht lohnt, den RAM etwas aufzurüsten. Daraufhin habe ich kurz etwas rumgesurft und bin aber auf zweigeteilte Meinungen gestoßen. Die einen sagen, dass es eigentlich nicht notwendig ist, wenn man nur surft oder Office-Kram damit macht. Die anderen meinen natürlich das Gegenteil: man merkt einen Unterschied.

Zu letzterer Gruppe gehöre ich auch. Denn aufgrund der niedrigen Einkaufspreise für RAM zur Zeit habe ich einfach mal ein Modul gekauft und es reingeschraubt. Ein Traum. Viel weniger Festplattenaktivität, viel flüssiger insgesamt. Kaum noch Verzögerungen, wenn man mal zwischen verschiedenen Programmen wechselt. Kurz: absolut lohnenswert.

Noch ein paar kleine Hinweise: im E1210 ist nur ein Steckplatz für den RAM vorhanden. Glücklicherweise ist der serienmäßige Arbeitsspeicher von 1GB nicht fest verlötet, sondern lässt sich mit ein paar Handgriffen wechseln. Die höchste Ausbaustufe ist demnach 2GB als ein Modul.

Ich habe mir dieses hier gekauft: Corsair ValueSelect 2GB (800MHz, Unbuffered, CL5 SODIMM) DDR2
Der Tausch des Arbeitsspeichers ist eigentlich eine total simple Angelegenheit: Akku raus, Gehäuse aufschrauben, Deckel ab, RAM-Modul austauschen, und wieder zusammenbauen. Auf der Seite der Computerbild gibt es noch eine bebilderte Anleitung (falls jemand Bilder dazu braucht).


Also: wer noch so ein Gerät im Einsatz hat und dem neues Leben einhauchen (oder verlängern) will, dem sei ein Speicherupgrade wärmstens empfohlen:


Dienstag, 25. Januar 2011

X-Fi Rauschen, Knistern und Knarzen - Nachtrag

Ok, merke: wenn man das Knacken und Übersteuern endlich losgeworden ist, dann sollte man tunlichst die Finger von den Treibereinstellungen lassen ;)
Gestern hab ich ein wenig daran rumgespielt, und auf einmal war's wieder da. Dieses Mal wusste ich ja zum Glück, wie ich das wieder abstellen kann.
Aber trotzdem kein gutes Zeugnis für den Soundblaster-Treiber.

Sonntag, 23. Januar 2011

X-Fi XtremeMusic übersteuert - NICHT MEHR

Fast drei Jahre hab ich mich mit dem Problem rumgequält, und jetzt spiel ich gerade ein wenig gelangweilt an den Treibereinstellungen rum und BÄM! Das Kratzen im vorderen linken Lautsprecher ist verschwunden.

Für den Fall, dass es irgendjemanden - mich eingeschlossen, falls ich die Lösung mal vergesse - interessiert, will ich jetzt mal etwas mehr dazu schreiben.

Das Problem äußerte sich dadurch, dass der vordere linke Lautsprecher bereits bei relativ geringer Lautstärke zu übersteuern anfing. Interessanterweise fing das bei mir bei der Umstellung auf einen neuen Rechner an, in den ich meine alte Soundkarte, eine Soundblaster X-Fi XtremeMusic einfach übernommen hatte. Gleichzeitig habe ich damals auf Vista umgestellt. Meine X-Fi lief vorher tadellos unter XP an einem Teufel Concept E Magnum Power Edition.

Und genau dieses hatte ich zuerst im Verdacht. Seit geraumer Zeit stellte sich das Teil nicht mal mehr ab, wenn der Rechner an war. Dafür aber gern mal, wenn der Sound einfach nur sehr leise war. Schon merkwürdig. Aber irgendwie lief das CEMPE dann doch recht gut an einem anderen Rechner.

Also geriet die Soundkarte wieder in Verdacht. Vielleicht hatte sie ja beim Umbau vom alten ins neue Gehäuse was abbekommen - elektrostatische Entladungen beispielsweise. Trotzdem habe ich mal eine Runde gegoogelt und nach Lösungen gesucht. Viele Leute sprachen damals von Treiberproblemen. Da wurden andere Treiber (Daniel K, Pax, Auzentech) empfohlen und diverse Einstellungen. SVM an, Pegel der einzelnen LS runterregeln, Crystalizer und Konsorten aktivieren uvm. Die anderen Treiber - im Moment Pax - habe ich durchprobiert, ebenso wie diese ganzen Einstellungstipps.

Aber im Grunde hat nichts wirklich geholfen. Und sobald man irgendeinen unbedachten Regler mal verschoben hatte (oder mal den Modus der Karte gewechselt hatte), waren die Einstellungen ja oft auch wieder weg und man musste von vorn nach einer Lösung suchen.

Das Interessante an der Sache: man konnte unten im Systray bei der Pegelanzeige vom Lautsprechersymbol genau sehen, was da schief läuft. Irgendein Signal übersteuerte und brachte das System an die Kotzgrenze:


Man sieht deutlich den grünen Pegel, der sich ordnungsgemäß max. bis zur Mitte geht, wo der Regler sitzt. Im Hintergrund jedoch der hellgraue Pegel bewegte sich meist ganz oben am Limit. Naja, und am Limit kratzt bzw. "kotzt" jeder Lautsprecher.

Also doch ein Treiberproblem. Lange Rede, kurzer Sinn: beim planlosen Rumklicken bin ich eher zufällig auf die Lösung gekommen. Meine Vermutung war, dass das Subwoofersignal auch auf die kleine Box geschickt wird. Mein Blick fiel also auf die THX-Einrichtungskonsole und dort auf den Punkt "Bassmanagement". Hier kann ich jetzt leider nicht mehr genau sagen, was genau das Problem behoben hat. Ich habe mal etwas an der Crossover-Frequenz rumgespielt und zudem noch die Lautsprechergröße hin- und hergeschaltet. Irgendwann war's dann weg.


Also falls noch jemand das Problem hat: bitte Ausprobieren. Über ein kurzes Feedback per Kommentar würde ich mich freuen. Viel Glück!

ps: toitoitoi und *3xAufHolzKlopf*

Samstag, 22. Januar 2011

WD TV Live gekauft und gleich WDLXTV aufgespielt

Längere Einleitung. Wer's eilig hat, kann gleich zum WDLXTV-Thema springen.

Den Western Digital TV Live HD Media Player hatte ich schon länger auf dem Kieker und auch schon einmal für einen Verwandten gekauft. Das kleine Teil machte einen so guten Eindruck, dass ich ihn mir jetzt auch gegönnt habe. Ursprünglich wollte ich das Gerät bei Amazon bestellenn. Dann kam mir aber ein Gutschein bei Computeruniverse.net dazwischen, so dass ich letztendlich bei denen bestellt habe. Und mal ehrlich: nächstes Mal ordere ich wieder bei Amazon, denn die liefern einfach schneller. Genauer gesagt dauert es da bei Lagerware meist 1-2 Tage, bis ich die Ware hier habe. Bei CU (*g*) habe ich fast ne Woche warten müssen. Und dann war es gestern so weit. Mein Handy zeigte mir ein "Die Sendung wurde erfolgreich zugestellt". Soso. Es war doch niemand zu Hause. Also erst einmal nach dem Benachrichtigungszettel gesucht. Auch keiner da. Ja super: der Postbote gibt das Paket bei irgendeinem Nachbarn ab und sagt mir nicht, bei welchem. Meinen Plan, mich mitten auf die Straße zu stellen und einmal laut "Hat hier jemand ein Paket für mich angenommen?" zu schreien habe ich dann aber doch erstmal wieder begraben und beschlossen, zu warten, bis ein erneuter Zustellversuch - jetzt seitens des Nachbarn - getätigt wird. Bis nach dem Abendessen musste ich warten. Sowas wird nur getoppt, wenn ein Paket mit Hermes kommt...
Also noch einmal: kauft das Ding im Zweifel für'n 5er mehr bei Amazon statt hinterher das Chaos mit dem Versand zu haben.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die originale Firmware ist ja ganz OK. Aber es gibt auch noch div. Custom-Firmwares, die einen etwas gesteigerten Funktionsumfang (z.B. Moviesheets) haben. WDLXTV ("W Deluxe TV") ist so eine. Vor Wochen hatte ich schon versucht, die bei der anderen (s.o.) WDTV zu installieren, was mal so gar nicht geklappt hat. Es lief immer gleich ab: ich spiele die Dateien zum Flashen (wdtvlive.ver, wdtvlive.fff, wdtvlive.bin) auf meinen kleinen USB-Stick, trenne die Box vom Strom, steck den Stick hinten rein und starte die Box wieder.

Mit viel Glück kommt gleich ein Updatebildschirm, der einen warnt, auf keinen Fall die Box oder gar den Strom abzustellen und schonmal gar nicht den Stick wieder rauszuziehen. Anschließend sieht man einen Ladebildschirm mit einer Fortschrittsanzeige. Sehr angenehm, wenn die langsam auf 100% geht.

Bei mir tat sie das aber nicht. Stattdessen brach das Ding immer bei ca. 20% ab und startete die Box neu. Naja, nicht wirklich, denn irgendwie hatte es dann immer die Firmware zerschossen, so dass die WDTV sich im Recoverymodus befand: "Insert a USB drive with firmware to recover your WDTV!"

Nun war guter Rat teuer, denn es reichte nicht aus, den Stick mit der eigentlich zu flashenden Datei wieder reinzustecken. Da passierte bis auf ein wenig Geblinke am USB-Stick nämlich nichts. Leider kann ich mich nicht mehr genau erinnern, was ich angestellt habe, um den Flashvorgang wieder in Gang zu bringen. Vermutlich habe ich den Stick immer wieder neu formatiert, die Firmware draufkopiert, evtl die Versionsnummer in der .ver-Datei erhöht (das könnte es gewesen sein) und dann "sicher entfernt". Anschließend hat die WDTV den Flashvorgang aus der Recovery selbst wieder gestartet.

Leider aber ging es wieder von vorn los: 20%, Neustart, Recovery. Ratlosigkeit. Doch dann habe ich einfach mal einen anderen USB-Stick benutzt. Und siehe da: der Flashvorgang geht sauber durch.

So. Und jetzt sitze ich hier vor meinem Rechner und erzeuge mit ThumbGen die Moviesheets für meine Filmesammlung. Das hatte ich schon einmal gemacht, aber da hatte ich die falschen Templates verwendet.
Doch mehr dazu evtl. später.

Montag, 22. Februar 2010

WD Caviar Green Load_Cycle_Count: vom USB-Stick booten und Einstellung ändern

Für die ganz Ungeduldigen, die gleich zur Sache kommen wollen: hier gehts weiter.

Einige Festplatten von WD (z.B. Caviar Green Serie) haben eine bestimmte Technik, die es ihnen ermöglicht, Energie zu sparen. Einige werden es schon von Notebooks und Netbooks kennen. Dieses fiese Klackern, was manchmal von der Festplatte kommt, ist der Schreib-/Lesekopf, der bei Inaktivität wieder in die Parkposition zurückgefahren wird. Dadurch liegt der Kopf nicht mehr auf den Datenscheiben auf und verringert so angeblich den Luftwiderstand, was im Endeffekt etwas Strom sparen soll.

Das Ganze hat leider den Nachteil, dass es etwas aufs Material geht. Wie oft dieser Vorgang bisher durchgeeführt wurde, wird durch den S.M.A.R.T.-Wert "Load_Cycle_Count" ausgedrückt. Bei jedem neuen Zyklus wird der Wert erhöht. Der "Load_Cycle_Count" selbst ist eine der Größen, die vom Hersteller angegeben werden, um die zu erwartende Lebensdauer zu beschreiben. Normalerweise sollte dieser Wert immer nur beim Systemstart erhöht werden, weil der Schreib-/Lesekopf in der Zeit, in der das System läuft, ja eigentlich nie so viel Ruhe haben sollte, dass er sich in die Parkbucht zu einem Nickerchen zurückziehen kann. Wenn dann im Datenblatt steht, dass das Gerät 300.000 Zyklen durchhält, dann braucht man sich normalerweise keien Sorgen machen.

Es sei denn, die Platte verwendet eben eine Stromspartechnik wie dieses von WD genannte "IntelliPark". Hier kommt man schnell auf ansehnliche Werte. Ich habe seit zwei Wochen eine WD Caviar Green WD15EADS verbaut. Diese habe ich gerade einmal ausgelesen (z.B. mit HD Tune) und erschreckend hohen Wert herausbekommen, der eigentlich nach 2 Wochen noch nicht da sein sollte. Da ich nicht vorhabe, deswegen meine Platte in zwei Jahren wieder auf den Müll zu schmeißen, habe ich mal gegoogelt. Ich bin logischerweise nicht der Einzige mit derartigen Bedenken (z.B. auch der adminblogger).

Die Lösung bringt ein kleines Tool von Western Digital, was offiziell so nicht von denen zu bekommen ist und man daher selbst danach suchen muss. Ich biete das hier deshalb auch nicht zum Download an; im Zweifel bitte mal googeln. Hier meine Vorgehensweise zur Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks:

  • Das Bootstick-Paket von "flazh.de" herunterladen und auspacken.
  • Die Zips in "boot_usb_stick" auch auspacken.
  • Das Programm "HP_USB_Boot_Utility.exe" installieren und den USB-Stick damit formatieren. Es handelt sich dabei um das bekannte "HP USB Disk Storage Format Tool".
  • Die drei Dateien aus dem "bootdos"-Ordner auf den USB-Stick kopieren.
  • Die wdidle3.exe ebenfalls auf den USB-Stick kopieren und anschließend hiervon booten.

Es gibt folgende Befehle:
  1. WDIDLE3 /?
    (Hilfe)
  2. WDIDLE3 /r
    zeigt aktuelle Einstellungen
  3. WDIDLE3 /sXX
    um die Zeit (XX) von 1-255 zu verändern. Einheit 100 Millisekunden bzw. 1 Zehntelsekunde (1 - 255). Default=80
  4. WDIDLE3 /d
    zum Deaktivieren
Also einfach WDIDLE3 /d eintippen und fertig. Falls ihr Probleme mit der englischen Tastatur habt: der Slash liegt beispielsweise auf dem Geteilt-Zeichen vom Nummernblock, und das Fragezeichen irgendwo unten bei Punkt und Komma.

Noch ein Hinweis: das hier ist nur eine Beschreibung der Änderungen, die ich an meinem Rechner vorgenommen habe und nicht als Anleitung für eigene Versuche gedacht. Nutzung auf eigene Gefahr. Ich hafte nicht, wenn ihr es auf Euer Risiko selbst versucht und dabei Schäden anrichtet.

Samstag, 2. Januar 2010

Für SpamAssassin hat die Zukunft begonnen

Gerade gelesen: 2010 sorgt beim Filtersystem SpamAssassin für Probleme
Tja. Dumm gelaufen. Was mich aber auch schmunzeln lässt: SpamAssassin läuft auch auf allen Servern meines ehem. Arbeitgebers. Und meines Wissens gibts da jetzt niemanden mehr, der sich um sowas kümmern kann. Mit anderen Worten: es wird viel falschen Spam geben, und Kunden werden anrufen und sich beschweren. Ich hoffe ja, dass die Anrufer zahlreich sind und alle noch die Nummer der Geschäftsführung haben...

Bin ich zu gehässig? Hmm...nö ^^

Montag, 8. Juni 2009

.htaccess: Ordner auf Subdomain umleiten

Mit einer sog. Redirect Directive kann man sehr komfortabel Umleitungen implementieren. Ein Beispiel:

Redirect /service http://foo2.bar.com/service 
Dieser Befehl leitet das Unterverzeichnis bzw. den Unter-Ordner "service" auf die Domain "foo2.bar.com" um. Genauer gesagt wird das Verzeichnis "service" auf die Subdomain "foo2.bar.com" und dort dann in den Unterordner "service" umgeleitet.

Defaultmäßig erfolgt die Weiterleitung mit einem HTTP Status Code 302 (temporäre Umleitung). Möchte man einen anderen Code haben, so geht das folgendermaßen:
Redirect 301 /service http://foo2.bar.com/service 
oder
Redirect permanent /service http://foo2.bar.com/service 
Es gibt folgende Optionen:
  • permanent / 301
  • temp / 302
  • seeother / 303
  • gone / 410
(jeweils entweder das Wort oder die Zahl angeben)

Mehr dazu auch in der Apache-Doku.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Asus Eee PC 1000H Weihnachtsangebot

Weihachten steht vor der Tür. Dachte sich auch Amazon und hat die Preise für den Asus Eee PC 1000H gesenkt. Gestern kostete das weiße Modell kurzfristig mal 329 EUR. Offensichtlich war dieser Sonderpreis dann doch zu viel des Guten, so dass der Preis mittlerweile auf immer noch günstige 349 EUR inklusive Versand geändert wurde. Verglichen mit der Geizhals-Konkurrenz aber immer noch ein Schnäppchen. Wer sich das Teil also noch zum Fest zulegen möchte, der sollte schnell zuschlagen:



Asus Eee PC 1000H Netbook, weiß, günstig

Dienstag, 18. November 2008

Spam auf Vorjahresniveau

Wie ja bereits letzte Woche erwähnt wurde ein großer Schlag gegen die Spamversender getätigt. Das Spamaufkommen hatte sich dadurch quasi über Nacht mehr als halbiert. Auf adminlife.net bin ich gerade auf ein nettes Diagramm gestoßen. Es zeigt die Spamstatistiken von SpamCop.net der vergangenen 7 Tage. Neugierig geworden musste ich mir das doch mal genauer ansehen.


Dies ist der Verlauf des Spamaufkommens aus den letzten 12 Monaten. Wie man sehen kann, ist das Spamaufkommen jetzt wieder da, wo wir am Anfang des Jahres waren. Im Grunde genommen wurde also nur der Mehr-Spam abgebaut, der seit Januar dazugekommen ist. Das wiederum heißt, dass der Spam sich allein dieses Jahr quasi verdoppelt hat. Glücklicherweise sind die Spamfilter und Blacklists entsprechend mitgewachsen, so dass man das nicht direkt mitbekommen hat. Im Grunde hat man das auch nur anhand der Systemauslastung, dem Traffic und den Logstatistiken sehen können. Irgendwie beruhigend. Nichts ist lästiger, als ständig Mails aussortieren zu müssen.

Mittwoch, 12. November 2008

Grippe-Aktivität, anschaulich gemacht durch Google

Google als Grippe-Indikator, gefunden bei Golem. Anhand des Suchvolumens zieht man Rückschlüsse auf die Verbreitung und die Intensität der Grippe in den Vereinigten Staaten. Eigentlich eine interessante Geschichte. Das kann man bestimmt auch mit anderen Daten machen. Es würde mich mal interessieren, ob man durch diese Technik beispielsweise auch den Ausgang der Präsidentenwahl der USA hätte vorhersagen können...

Dienstag, 11. November 2008

Medion E1210 BIOS Update 1.09: kein WLAN mehr

Kein BIOS-Update ohne Überraschungseffekt: ich habe gerade das BIOS-Update 1.09 bei meinem Medion Netbook eingespielt. Schön nach Anleitung: Reboot, mit F3 die MS-DOS-Konsole, BIOS flashen, Batterie raus, Factory Defaults laden, Neustart, fertig. Zumindest war das der Plan.

Leider war nach dem BIOS Update mein WLAN weg. Genauer gesagt: der Router sendete noch, aber das E1210 weigerte sich, mit dem Wireless-LAN Kontakt herzustellen. Das Problem lässt sich aber einfach beheben. Wenn in der LED-Leiste die zweite LED von links (das WLAN-Symbol) nicht leuchtet, dann drückt einfach mal "FN + F11" (also die Tasten FN und F11). Dadurch wird der WLAN-Adapter wieder angeschaltet.

Montag, 10. November 2008

Medion Akoya mini E1210 BIOS Update 1.09

Ich habe wohl ein paar Bios-Updates vom MSI Wind bzw. Medion Akoya Mini verpennt. Sind wir echt schon bei der 1.09? Muss ich direkt mal runterladen und ausprobieren. Wenn auch nur eine Minute mehr Akkuleistung herauskommt, dann hat sich das ganze schon gelohnt. Scheint ja immer noch schwer zu sein, einen anständigen Akku für den Akoya Mini E1210 und das MSI Wind zu bekommen...

Das BIOS Update auf die Version 1.09 gibts bei Medion im Service.

 PS: Ich habe so meine Vermutung, dass man den Link direkt mal bookmarken kann, denn verlinkt war der ursprünglich mit der 1.06. Scheint, als würde da immer die neuste Version angeboten werden.

Samstag, 1. November 2008

BD+: Kopierschutz der Blue-ray-Disc geknackt

Eigentlich war geplant, dass der Kopierschutz mindestens 1000 Jahre halten soll noch ein paar Jährchen hält. Aber aus den anvisierten 10 Jahren wird wohl nichts. Wie man hört, ist der Blue-Ray-Kopierschutz BD+ wohl schon geknackt worden. Mehr via SlashDot oder Golem.

Montag, 15. September 2008

Billige Farblaserdrucker

Nachdem es heute im Liveshopping-Angebot von guut.de einen günstigen Farblaserdrucker gibt, sah ich mich gezwungen, mal nachzusehen, wie teuer der wirklich ist. Statt 199 EUR ist der günstigste Geizhalspreis z.Zt. bei 229 EUR. Soweit also schonmal 30 EUR gespart. Hört sich doch schon einmal gut an. Ich war aber etwas verwundert, da ich bisher davon ausging, dass die Farblaserdrucker für den Privatmann noch unerschwinglich sind. Wenn man genau recherchiert und nachrechnet, dann ist das auch nach wie vor so. Nehmen wir einfach mal den "Konica-Minolta magicolor 2530DL", den es gerade bei guut.de gibt. Laut Test bei Druckerchannel.de ist der nur mit einem sog. Startertoner ausgestattet. Mit anderen Worten: die Tonerpatronen sind nur zu einem Drittel gefüllt. Statt 4500 Seiten ist bereits nach knapp 1500 Seiten Schluss mit lustig. Während die Schwarzpatrone noch mit moderaten 75 EUR zu Buche schlägt, muss man für die Farbkartuschen schon 132 EUR berappen. Pro Farbe wohlgemerkt. Wenn Cyan, Magenta und Gelb leer sind, macht das mal schlanke 396 EUR, also knapp das Doppelte vom Neupreis des Druckers. Da relativiert sich der günstige Anschaffungspreis doch gewaltig.

Was lernen wir also daraus? Farblaserdrucker sind immer noch nicht billig. Aber Drucken an sich war auch noch nie richtig günstig. Von daher nix Neues.

Mittwoch, 10. September 2008

LG Flatron L227WT - Oder: Nachdem sich der Staub gelegt hatte

Gestern hatte ich frei. Frei vom heimischen Computer. Mein alter ViewSonic VX924 ist ja (wie erwähnt) abgeraucht. Da der Monitor an meinem Netbook nicht eben groß ist und nicht zu längerem Arbeiten einlädt, musste also schnell Ersatz her. Da ist er nun:

LG Flatron L227WT 22 Zoll TFT Monitor
LG Flatron L227WT 22 Zoll TFT Monitor DVI schwarz (Kontrast 10.000:1, 2 Ms Reaktionszeit) bei Amazon

Genauer gesagt handelt es sich um einen LG Flatron L227WT 22 Zoll TFT Monitor. Nachdem mein alter TFT ja so schnell schon die Grätsche gemacht hatte, wollte ich ein Gerät mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis haben. Nach stundenlanger Recherche, hauptsächlich auf www.prad.de, habe ich mich dann für einen 22-Zoller mit 1680x1050 Pixeln Standardauflösung entschieden. Im Gegensatz zu den anderen Größen, wie etwa der kurzfristig angedachten 24"-Größe, ist hier die Pixelgröße vergleichbar mit dem, was ich vorher hatte. Kleiner wollte ich auf keinen Fall werden, denn wie sowas aussieht, das kann ich ständig auf dem Monitor meiner Eltern sehen. Deren 17er TFT hat eine abartig kleine Schrift. Ein Fehlkauf, was ich von meiner Neuanschaffung nicht behaupten kann. Auch wenn ich mit der Farbdarstellung noch nicht ganz warm geworden bin. Da bin ich aber offensichtlich nicht allein, wie mir die Amazon-Rezensionen zeigen. Bin mir sicher, dass man da auf Software- und Monitoreinstellungs-Seite noch einiges rausholen kann.

Auch der Ständer ist etwas klappriger ausgelegt als mein Vorgängergerät. Es ist aber bei weitem nicht so schlimm, wie andere Leute darüber immer schreiben. Sicherlich neigt er etwas mehr  zum Schwingen. Das fällt jemandem, der vorher einen normalen 4:3-Monitor hatte, wahrscheinlich stärker auf, da ein 16:10-Monitor naturgemäß mehr wackelt (genauer gesagt sind die "Auslenkungen" größer). Man muss aber keine Angst haben, dass das Teil umkippt oder vom Tisch fällt. Es empfiehlt sich übrigens, die Schrauben, die den Kippmechanismus fixieren, etwas mehr zu lockern, denn die Kippfunktion des LGs ist im Auslieferungszustand viel zu schwergängig. Das Bild selbst ist OK. Ich bilde mir zwar ein, dass das des VX924 vorher schärfer war. Kann aber auch sein, dass ich gerade etwas müde Augen habe.

Es war schließlich ein anstregendes Unterfangen, den neuen Monitor aufzustellen. Früher saß ich immer schräg vorm Bildschirm, was eigentlich unergonomisch ist. Ich musste den Schreibtisch umdekorieren. Nicht ganz einfach, denn der ist knappe 3m breit und hat in der  Mitte noch eine Stütze. Man kann also nur links oder rechts davon sitzen. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich mal etwas Staub gewischt - Staub von Jahrzehnten ;) Zwischendurch haben sich dann noch zwei der F-Tasten meiner Tastatur in den Staubsauger verkrümelt. Eine Operation am offenen Herzen Staubsaugerbeutel brachte sie dann nach einiger Zeit wieder zu Tage. Dafür hab ich dann aber auch den ganzen Innenhof zugestaubt. Aber ich brauche ja auch keine Feinstaubplakette. Mein Staub ist dicker und dichter ;) Was mich daran erinnert: ich sollte mal meine Brille putzen...

Dienstag, 22. Juli 2008

Medion Akoya mini Netbook E1210 BIOS Update 1.06

Da ist man gerade von Arbeit abgelenkt (also ehrlich..), da schiebt Medion ein weiteres BIOS-Update nach. Leider ist noch nichts über die Änderungen bekannt, denn ein Changelog gibt es nicht. Nur so viel:

Die Ausführung des Updates erhöht die Systemstabilität.
Es gibt allerdings auch Anzeichen, als ob dadurch ein Problem mit dem VGA-Ausgang behoben wird. Verschiedene User berichteten, dass sie die Auflösung 1024*768 (z.B. für einen Beamer) darüber nicht ausgeben konnten. Nach Einspielen des BIOS-Updates scheint das möglich zu sein.

Den Download findet Ihr auf der Medion-Website.

Samstag, 19. Juli 2008

Medion-Logo entfernen

Das Medion Akoya mini Netbook ist ja ein stylisches Teil. Gerade das weiße Modell macht ordentlich was her. Wenn da nur die Hersteller-Logos nicht wären. So ein Medion-Logo auf einem hippen Gizmo hinterlässt irgendwie bei einigen einen billigen Nachgeschmack.
Also was tun?

Eine erfolgversprechende Methode ist Nagellackentferner. Dabei ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass dieser acetonfrei ist. Laut den Aussagen einiger User im MSI-Wind.de-Forum (=> Thread) können die Medion-Logos damit gut entfernt werden. Möglicherweise bleiben auf dem Deckel noch Abdrücke des Logos bestehen, welche man aus bestimmten Blickwinkeln noch sehen kann. Das betrifft wohl hauptsächlich die schwarzen Modelle. Das Logo über der Tastatur ist evtl. etwas hartnäckiger. Da muss möglicherweise etwas mit einem Radierer nachgeholfen werden.

Alternativ kann man auch Aufkleberentferner (gibts z.B. im Baumarkt) verwenden.

Wie dem auch sei: ich traue mich (noch) nicht, da mit Chemie dranzugehen. Denn ich vertraue der Lackierung des Akoyas nicht so richtig. Beim Abziehen der Displayschutzfolie ist bei meinem ersten Gerät gleich ein Stück Lack am Klebestreifen hängengeblieben. Vermutlich ein Verarbeitungsfehler, aber passiert. Daher kann ich jedem, der das mit dem acetonfreien Nagellackentferner probieren möchte, nur raten, die Verträglichkeit vorher an einer verdeckten Stelle - beispielsweise im Akkuschacht - auszuprobieren. Wenn da was passiert, ist noch nicht alles verloren.

Gutes Gelingen!

Donnerstag, 17. Juli 2008

IMAP für Unterwegs

Wenn ich unterwegs oder auf der Arbeit bin, dann rufe ich meine Mails über meinen kleinen Schleppi (Netbook, Notebook, Schlepptop...) ab. Aus Archivierungs- und Platzgründen allerdings verwende ich unterwegs nur IMAP. Das hat den Vorteil, dass ich die eingehenden Mails zu Hause normal per POP runterladen und archivieren kann, ohne meinen Mailspace damit dauerhaft vollzumüllen.

Und ich muss sagen: das klappt hevorragend. Für den letzten Blogeintrag ("der oder das Blog?") habe ich mir eine URL von meinem Arbeitsrechner auf den Schleppie geschickt. Ich konnte gar nicht so schnell mit dem Stuhl rüberrollen, wie die Mail angekommen war. Sehr nett. Schade nur, dass ich meine zweite Hauptadresse bei GMX liegen habe. Die wollen für den IMAP-Zugriff leider Geld haben. Umgekehrt kann ich meine erste Hauptadresse aber auch nicht so konfigurieren, dass sie die GMX-Mails als Sammelkonto zu sich rüberholt. Das könnte ich wiederum bei GoogleMail machen, aber ehrlich gesagt muss man ja auch nicht alles über Google machen. Vor allem nicht persönliche Post. Meine Meinung...

Donnerstag, 10. Juli 2008

6-Zellen Akku für Medion Akoya Mini Netbook

Im Medionshop deutet alles darauf hin, dass die großen Akkus für das Aldi-Netbook sehr bald verfügbar sein werden oder bereits verfügbar sind. Ich habe das gerade mal geprüft. Zum jetzigen Zeitpunkt ergeben sich folgende Lieferzeiten:

  • Silber: 14 Werktage
  • Schwarz: 7 Werktage
  • Weiß: 7 Werktage
Eigentlich will ich mir ja einen kaufen, da die Akkuleistung mich nicht wirklich umhaut. Aber der Preis ist noch nicht wirklich attraktiv. Immerhin kostet so ein Akku-Upgrade locker mal ein Viertel vom Neupreis des gesamten Netbooks. Vielleicht warte ich ja auch erst einmal auf Drittanbieter.

Schenkt man den Gerüchten aus der Community Glauben, so passen die Akkus vom MSI Wind auch ins Akoya mini. Vielleicht macht es Sinn, noch ein paar Wochen auf das Wind zu warten, um dann von dessen Zubehörangebot zu profitieren?

Nachtrag 2008-10-07, 10:17

Die aktuellen Lieferzeiten:
  • Silber: nicht mehr lieferbar!
  • Schwarz: im Shop nicht mehr aufgeführt
  • Weiß: im Shop nicht mehr aufgeführt

Die Lieferzeiten sind aber mit Vorsicht zu genießen. Lieferbar heißt scheinbar noch lange nicht, dass die Dinger auch schon ein paar Tage nach der Bestellung bei Euch sind. Mitunter scheint das doch sehr lange zu dauern.

Fazit v. Dezember 2008: vergesst einfach den Medion-Shop und holt Euch ein ordentliches Teil bei ebay. Dürfte eindeutig stressfreier sein.